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Wie KI-Upskilling in der IT wirklich gelingen kann und warum klassische Weiterbildung dafür nicht ausreicht.

  • vor 4 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

👉 In dieser GainTalents-Folge 461 spreche ich mit Tim Leuthold (T-Management-Experte und Co-Founder & General Manager der WBS CODING SCHOOL) darüber, wie KI-Upskilling in der IT wirklich gelingen kann und warum klassische Weiterbildung dafür nicht ausreicht.


👉Wir sprechen darüber, wie sich insbesondere das Rollenbild von Softwareentwickler:innen verändert, warum das reine Schreiben von Code an Bedeutung verliert und Kompetenzen wie Softwarearchitektur, Anforderungsmanagement, Qualitätskontrolle und die Orchestrierung von KI-Systemen wichtiger werden.


👉 Außerdem geht es darum, wie Unternehmen KI-Kompetenz durch konkrete Anwendung, KI-Ambassadors und die Vorbildfunktion von Führungskräften fördern können und welche Rolle junge Talente beim technologischen Wandel spielen.


🙏Herzlichen Dank an Tim für die vielen fundierten Einblicke und konkreten Praxisbeispiele!



👉 Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch mit Tim:


  • KI-Kompetenz entsteht vor allem durch Anwendung. Klassische Zwei- oder Drei-Tages-Trainings reichen nicht aus. Lernen muss möglichst nah an echten Aufgaben, Projekten und Use Cases stattfinden.


  • Führungskräfte müssen KI-Nutzung vorleben. Der Hinweis „Nutzt doch mal ChatGPT“ verändert wenig. Führungskräfte sollten selbst Anwendungsfälle entwickeln, Erfahrungen teilen und Mitarbeitenden gleichzeitig Ängste vor der Technologie nehmen.


  • Das Rollenbild von Softwareentwickler:innen verändert sich massiv – verschwindet aber nicht. Weniger Zeit wird für das reine Schreiben von Code benötigt, dafür gewinnen Architekturverständnis, Anforderungsmanagement, Qualitätssicherung, Sicherheit und die Orchestrierung von KI-Agenten an Bedeutung.


  • Bisher getrennte IT-Rollen wachsen zusammen. Tim beschreibt beispielsweise den entstehenden „Product Engineer“ als Verbindung von Produktmanagement, Softwareentwicklung und Design.


  • KI verschiebt Engpässe in Entwicklungsprozessen. Wenn Software deutlich schneller produziert werden kann, werden beispielsweise Testing, Qualitätssicherung, interne Abstimmung oder die Aufnahmefähigkeit des Kunden zum neuen Bottleneck.


  • Junge KI-Talente bringen einen wichtigen Impuls in Unternehmen. Sie gehen häufig selbstverständlicher mit neuen Technologien um. Entscheidend ist aber, dieses neue Denken mit dem Erfahrungswissen etablierter Mitarbeitender zu verbinden.


  • Upskilling muss sich an zukünftigen Rollenbildern orientieren. Unternehmen sollten gemeinsam mit IT-Führung und HR zunächst klären, wie sich Rollen verändern – und daraus gezielt die notwendigen Up- und Reskilling-Maßnahmen ableiten.


Der wichtigste Rat von Tim: ins Tun kommen. Mit konkreten eigenen Anwendungsfällen beginnen, Erfahrungen teilen und KI Schritt für Schritt in den Arbeitsalltag integrieren.



Shownote-Links Tim Leuthold


LinkedIn:


Springer Professional Interview:


Viele Bewerbungen, keine Rückmeldung? Welche KI-Skills Unternehmen wirklich suchen


Deswegen muss eine neue Definition für den IT-Admin her!


Wie Unternehmen KI-Kompetenz systematisch aufbauen



Links Hans-Heinz Wisotzky: 


Website: https://www.gaintalents.com/podcast und https://www.gaintalents.com/blog



Bücher:


Neu (jetzt überall zu kaufen): Die perfekte Employee Journey und Experience



Erste Buch: Die perfekte Candidate Journey und Experience






 
 
 

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