• Hans-Heinz Wisotzky

So gelingt die familiengesteuerte Nachfolgeregelung - mit Susanne Klier

Mit Susanne Klier (Nachfolgeberaterin für Unternehmerfamilien und Familienunternehmen) konnte ich in den Podcastfolgen 178 und 179 darüber sprechen, wie eine familiengesteuerte Nachfolgeregelung gut funktionieren kann. In dem Gespräch haben wir viele unterschiedliche Aspekte des Themas beleuchtet und ich bedanke mich ganz herzlich bei Susanne für das sehr interessante Gespräch.





3 Aspekte der familiengesteuerten bzw. familieninternen Nachfolgeregelung:

  1. Commitment auf transgenerationalen Übergang ist in der Familie gegeben (d.h. das Unternehmen soll in den Händen der Familie bleiben)

  2. Die Familie hat die Mehrheitsanteile an dem Unternehmen und möchte diese auch behalten

  3. Familienmitglieder übernehmen aktive Rollen (entweder operativ oder auf Gesellschafterebene)


Herausforderungen im Prozess:

  • welche Rollen nehmen die Übergebenden und die Übernehmenden in dem Familienunternehmen ein?

  • nur 20 - 30% aller Familienunternehmen managen eine Übergabe erfolgreich

  • Nachfolgegeneration muss sich stark positionieren um den Übergebenden klar zu machen, dass es nun die richtige Zeit für die Übergabe ist

  • Was machen die Übergebenden nach der Übergabe (Aufgaben, Hobbies, sinnvolle Tätigkeiten, kein Vakuum entstehen lassen, etc.)

  • Vorsicht bei Beirats-/Aufsichtratsvorsitz auf Seiten des Übergebenden

  • Übergabefähigkeit muss sichergestellt werden

  • Unternehmen sollte keine Baustelle sein (im Sinne einer kompletten Umstrukturierungsaufgabe)

  • Eine bestehende Organisationsstruktur an operativ tätigen Führungskräften muss von den Übergebenden idealerweise schon aufgebaut worden sein

  • Fehlende Kommunikation zwischen Familienmitgliedern (konstruktiv, aber auch konfrontativ und auf Augenhöhe) zur Ermittlung von

  • Bedürfnissen, Interessen, Zukunftsplänen, etc.

  • alle Beteiligten müssen von dem Vorgehen komplett überzeugt sein

  • Schwierig wird es ab der 3. Generation (mehrere Familienstämme, unterschiedliche Werte, etc.)

  • gibt es tatsächlich noch einen “Familienzusammenhalt”?


Empfehlungen an Familienunternehmen für die Übergabe:

  • Klarheit zum zukünftigen Lebensweg schaffen (Übergebende und Übernehmende)

  • Früh genug mit dem Prozess starten (nicht erst mit 70+, besser ab Mitte 50 bis Anfang 60)

  • Definition einer Roadmap mit festen! Meilensteinen (Begleitung des Prozesses, Entscheidungsbefugnisse, Anteilsübergabe, etc.)

  • Kommunikation “lernen” (wie kommuniziere ich so, dass Klarheit geschaffen wird)


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Shownotes Links - Susanne Klier


Website https://susanne-klier.de/ueber-mich/

LinkedIn https://www.linkedin.com/in/susanne-klier-36990363/

Wittener Institut für Familienunternehmen (WiFu) Online Forum wifu-online-forum

Buch Nachfolgeplanung im Familienunternehmen: Wie Sie den Generationswechsel strategisch planen und praktisch umsetzen. Von Koeberle-Schmid/Unger

https://www.amazon.de/s?k=nachfolge+im+familienunternehmen&crid=2ZSQHCIHDUK85&sprefix=Nachfolge+im+Familienunternehmen%2Caps%2C125&ref=nb_sb_ss_ts-doa-p_1_32



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